Der Ruf der geistigen Welt

Da sitzt es, das kleine Mädchen inmitten seiner Freunde.
Es fühlt sich wohl, geborgen und angenommen. Sie spielen ganz unbefangen, lachen und befinden sich ganz im Moment, im Hier und Jetzt.
Die Kinderzimmertüre wird aufgerissen und die Mutter platzt in das lebendige Spiel. Sie schaut sich um, verzieht das Gesicht und blickt hinunter zu dem kleinen Mädchen, welches strahlend auf dem Fussboden sitzt. „Mit wem sprichst du?“, will sie wissen. „Mit meinen Freunden“, entgegnet das Mädchen voller Stolz. Die Mutter legt umgehend ihre Stirn in Falten und spricht bestimmt: „Hier ist niemand, du bist alleine in deinem Zimmer.“.

Und das ist er, der Moment in welchem das kleine Mädchen ihre Freunde, die sonst keiner sehen kann, verliert. Den Zugang zu dieser einzigartigen und wundervollen Welt verliert, der Geistigen Welt. Die Tochter möchte nicht anders sein; sie möchte dazugehören, angenommen werden von der Gesellschaft und vor allem möchte sie ihrer Mutter keinen Kummer bereiten. Sie verschliesst also umgehend diese Türe zu der „Anderswelt“ und passt sich an, passt sich an das grosse Kollektiv an, an die Erwartungen und Gepflogenheiten der Erwachsenen.

Wir alle wünschen uns eine bessere Welt; wir alle wissen ganz genau, dass jetzt die Zeit gekommen ist um etwas zu verändern- und dennoch lassen wir Veränderungen nur ungern zu. Zu sehr hängen wir an unseren Gewohnheiten, zu sehr schüchtert uns Neues, Unbekanntes ein.
Die Kinder sind unsere Zukunft. Die Kinder von heute werden irgendwann diese Erde bewohnen, dann, wenn wir Erwachsene schon lange nicht mehr hier sind. Und dennoch nehmen wir uns das Recht, unseren Kindern zu lernen, was „richtig“ und was „falsch“ ist; so wie wir es damals von unseren Eltern gelernt haben.
Wenn wir unseren Kindern nicht erlauben, bereits frühzeitig neue Wege einzuschlagen, dann wird sich diese Welt nicht verändern, nicht jetzt, nicht rechtzeitig.

Eines dieser möglichen Veränderungen, welche wir unseren Kindern nicht verwehren sollten, ist die bewusste Zusammenarbeit mit der Geistigen Welt, mit den Hellsinnen und Energien.
Wenn ein Kind geboren wird, dann unvoreingenommen, losgelöst von jeglichem „gibt es nicht“. Unsere Kinder haben eine besondere Gabe, denn der Zugang zur Geistigen Welt ist offen, uneingeschränkt und real. Unsere Kinder spüren Energien, die wir längst nicht mehr wahrnehmen, da wir es uns erfolgreich abtrainiert haben.

Bitte sei nicht du diese Mutter, dieser Vater oder ein Grosselternteil, welcher dem Kind den Zugang verwehrt und sagt „das gibt es nicht“. Es ist okay wenn du nicht das siehst, was das Kind sieht; es ist auch okay wenn du nicht das fühlst, was das Kind fühlt. Aber bitte gehe nicht davon aus, dass deine Wahrheit die einzige Wahrheit ist.

Wenn wir diese Welt zu einem liebevolleren, lichtvolleren und lebendigeren Ort machen wollen, dann müssen wir das Zepter unseren Kindern überlassen, nicht uneingeschränkt, aber zu einem grossen Teil.  Vor allem aber müssen wir lernen, den Kindern zu vertrauen. Unsere Wahrheit ist nicht die einzige Wahrheit.

Danke dass du dazu beiträgst, die Welt zu verändern.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: